Informationen aus dem Handwerk für das Handwerk

„Wirtschaftsmacht von nebenan“ entlasten

HummelsheimEdgar.jpg Mit dem Zerplatzen substanzloser Spekulationsblasen in astronomischer Höhe wächst in der Gesellschaft die Überzeugung, dass wir jahrelang den falschen Propheten und ihrer Botschaft von zweistelligen Renditeversprechen hinterhergelaufen sind. Es ist daher richtig, den Fokus wieder auf Handwerker und Mittelständler zu richten, die heute, morgen und übermorgen ihre Steuern und Abgaben hier zahlen...

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In 37 Jahren als Klavierbaumeister hat Matthias Kunze es geschafft, bei Konzerten für die angesehensten Pianisten die Instrumente stimmen zu dürfen. Eine Frage von handwerklichem Geschick und jeder...

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Während Bund und Länderregierungen große Hoffnungen in das Konjunkturpaket II setzen, weicht in den Rathäusern vielerorts die Euphorie der Ernüchterung.

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In einer Garage gestartet und sich mit Thyssen Krupp wegen des Namenszusatzes „Niro“ erfolgreich gestritten – einiges erinnert bei der Firmengeschichte der Flensburger Firma Niro Petersen an Bill...

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Handwerk aktuell

Die energetische Gebäudesanierung ist für Bund, Länder und Gemeinden ein Gewinngeschäft – nicht nur im Sinne des Klimaschutzes. „Jeder Euro an Förderung löst rund neun Euro an Investitionen aus“, stellt Holger Schwannecke im Interview klar. Der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) kritisiert die anhaltende Blockade des Gesetzes zur steuerlichen Förderung der Gebäudesanierung sowie weiterer Vorhaben durch die SPD-regierten Länder im Bundesrat. Die Energiewende brauche Anreize. Die Steuermindereinnahmen durch die Regelung würden 2013 für die 16 Bundesländer zusammen lediglich 57 Millionen Euro betragen.
Auch Bundesländer mit CDU-Regierungsbeteiligung stellten sich quer: In der Frage der Solarförderung hat der Bundesrat jetzt den Vermittlungsausschuss angerufen. Die vorgesehenen Subventions-kürzungen von 20 bis 30 Prozent, die Umweltminister Röttgen (CDU) und Wirtschaftsminister Rösler (FDP) auf den Weg gebracht haben, gehen gerade ostdeutschen Ländern wie Thüringen und Sachsen zu weit. Dort ist die Solarindustrie stark vertreten.
Mit 14 Jahren rührte er in London als Shampoo-Boy Haarwaschmittel an: Vidal Sassoon erlernte das Friseur-Handwerk von der Pike auf. Schon bald entwickelte er eigene Vorstellungen. Sassoon interessierte sich für Kunst und Architektur, besonders für den Bauhaus-Stil. Statt mit Toupier-kämmen und Lockenwicklern zu hantieren setzte er Trends mit geometrischen Kurzhaarschnitten. Sein größter Erfolg glückte ihm Anfang der 1960er Jahre: der „Bob“. Der Haarschnitt mit gerader, kinnlanger Konturlinie war flippig und einfach zugleich und wird bis heute in den Salons nachgefragt. Vidal Sassoon verstarb am Mittwoch 84-jährig in Los Angeles.