Für Betriebe ein Gewinn
UmweltPartnerschaft Hamburg
Der Nutzen fällt je nach Branche unterschiedlich aus. Insgesamt aber schafft die UmweltPartnerschaft Hamburg ein attraktives Netzwerk auch für Handwerksunternehmen.
Seit Karens Konditorei am Schlump eine neue Kälteanlage hat, spart der Betrieb jährlich rund 2.000 € Stromkosten. Dank Umbau haben sich zudem die Abläufe verbessert. Und mit rund 12.000 Kilowattstunden weniger Energieverbrauch pro Jahr ist der CO2-Ausstoß um sieben Tonnen gesunken.
Mehr als 500 Betriebe sind UmweltPartner in Hamburg. Sie alle erbringen Umweltleistungen über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Das Spektrum reicht von Anlagentechnik bis zu Dienstleistungen und Managementsystemen. Auch das Wandsbeker Unternehmen microsol Solarsysteme GmbH profitiert vom Netzwerk. Bei exklusiven Veranstaltungen werden Gespräche mit politischen Entscheidern möglich. Die Firma bleibt auf dem aktuellen Stand, was sich in puncto Klimaschutz in Hamburg tut und welche Förderprogramme aufgelegt werden. Sie nutzt die Kontakte, um die Ausbildung „Anlagenmechaniker/ -in Fachrichtung Umwelttechnik/Erneuerbare Energien" mitzuentwickeln. Günther Kagerah, Geschäftsführer des Lackierbetriebs Martin Günther GmbH, nennt ein weiteres Argument für die UmweltPartnerschaft: Sein Betrieb hebt sich mit dem UmweltPartnerschaftslogo positiv von der Konkurrenz ab. Denn viele Kunden ziehen Unternehmen vor, die umweltschonend handeln.
Derzeit weiten die Träger der Partnerschaft (Handwerkskammer, Handelskammer, Unternehmensverband Hafen, Industrieverband Nord, Behörde für Stadt-entwicklung und Umwelt) ihre Arbeit aus. Schwerpunkte zeigt die Ausstellung „Gemeinsam für Wirtschaft und Umwelt" (siehe Foto), die zuletzt im ELBCAMPUS zu sehen war und nun weitere Stationen in Hamburg anläuft. Auch ein neuer Internetauftritt ist in Arbeit; weitere Veranstaltungen sollen das Netzwerken fördern. Jüngste Idee: Gerade wird ein Heft mit Rabatten und Gutscheinen für UmweltPartner entwickelt.
Weitere Informationen:
ESF-Projekt ZEWUmobil,
Tel.: 040 35 905-505,
E-Mail: vfuersicht@hwk-hamburg.de.
Gisela Renneberg

