Handwerk macht BUGA

BUGA 2009

„Auf der BUGA wächst das Handwerk“. Unter diesem Motto bereichern gleich zwei Straßen des Handwerks die Bundes­gartenschau in Schwerin. Zur ersten Präsentation des Handwerks am 12. Juni fiel auch der Startschuss für eine neue Plakataktion der Kampagne „Besser ein Meister“. Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Wirtschaftsminis­terium, legte gemeinsam mit Kammerhauptgeschäftsführer Edgar Hummelsheim letzte Hand an das Motiv.

Dr. Rudolf und Edgar Hummelsheim

Anfassen, ausprobieren, mitmachen – auf der Bundesgartenschau in Schwerin konnten Jugendliche Fähigkeiten und Fertigkeiten in handwerklichen Berufen testen. „Mit der ‚Straße des Handwerks‘ stellen Meisterbetriebe aus Mecklenburg-Vorpommern ihr Leis­tungsspektrum vor und werben aktiv um Nachwuchs“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Dr. Stefan Rudolph, bei der Eröffnung auf dem BUGA-Gelände.

„Der Meisterbrief bedeutet Spitzenqualifikation des deutschen Handwerks. Die Ausbildung zum Meister soll durch gezielte Werbung als Premium-Marke etabliert werden“, sagte Rudolph. „Die Qualifikation zum Handwerksmeister ist ein erstrebenswertes Ziel mit attraktiven Zukunftsperspektiven und zahlreichen Berufschancen.“

Die „Straße des Handwerks“ ist Teil der landesweiten Informations- und Imagekampagne „Besser ein Meister“, mit der die Handwerkskammern auf die Vorzüge und die herausragende Bedeutung des Meisterabschlusses als Gütezeichen aufmerksam machen wollen. Präsentiert wurden auch die neuen Plakatmotive für die Meisterkampagne „Besser ein Meister“.

Insbesondere Jugendliche sollen ermuntert werden, in einem der rund 20.000 Handwerksbetriebe Mecklenburg-Vorpommerns eine Ausbildung zu absolvieren und später mit der Meisterqualifikation über gute Perspektiven als Führungskraft oder selbstständige Unternehmer zu verfügen. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Kampagne aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Birte Rathsmann und Silvia GrunertDer Aktionstag auf der Buga, dem am 10. Juli 2009 ein zweiter folgen wird, sollte die Bedeutung des Handwerks als Wirtschaftsfaktor im Land hervorheben und den Nachwuchs für eine Handwerksausbildung und den Meisterberuf begeistern. Mit dabei waren: Gerüstbau Güll GmbH, MGB Joachim Fliesen und Naturstein, Hutsalon Rieger, Mühlen-Bäckerei, Weidner Pelze & Leder, Klempnerei Peter Klodner, Metallbau Gerhard Drefers, erste mecklenburgische porzellanmanufaktur, Holztreppen Derstappen, Töpferei Gräfe, Feierabendschmiede Paul sowie Becker & Müller Bau. Hinzu kamen das Bildungszentrum der Handwerkskammer Schwerin und die abc Bau GmbH.