Informationen aus dem Handwerk für das Handwerk

Zuerst an die Kleinen denken!

Standpunkt

Katschke 10 50 2 Anfang Juni endete die zweite europaweite Aktionswoche der kleinen und mittleren Unternehmen. Das Ziel: Den EU-Grundsatz „zuerst an die Kleinen denken“ fest in der politischen Praxis zu verankern. Ein Thema, das wieder einmal diskutiert wurde, waren die bürokratischen Belastungen, die unseren Mitgliedsbetrieben aufgebürdet werden. Melde- und Informationspflichten sowie Genehmigungsverfahren binden Arbeitskraft und verursachen Kosten.

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Er schuf Frieden für brasilianische Indianer und kämpft gegen Genitalverstümmelungen von Mädchen. Der ehemalige Konditormeister Rüdiger Nehberg ist einer der bekanntesten Menschenrechtler Deutschlands. Sein Motto: „Auch als kleiner...

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Die Ministerpräsidenten haben sich über Eckpunkte zur Reform der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geeinigt. Die neue geräteunabhängige Gebühr könnte für die Betriebe teuer werden.

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Zwei Pässe je Mann sind ein Muss: Damit die Monteure der MTS Kasulke & Rohde GmbH ihre Aufträge ausführen können, ist einiger logistischer Aufwand erforderlich. Zu Vor-Ort- Reparaturen...

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Handwerk aktuell

Es dürften gern noch mehr sein: Existenzgründer sind in Mecklenburg-Vorpommern dünn gesät. Die Tendenz im Handwerk aber ist viel versprechend. 2011 wuchs im Kammerbezirk Schwerin durch Neugründungen das zulassungspflichtige Handwerk. Voraussetzung in Gewerken wie Betonbauer, Friseur oder Kfz-Techniker ist der Meisterbrief. Die höhere Qualifikation geht oft mit einer langfristigen Perspektive der Betriebe einher. Dagegen wurden weniger Zugänge als im Vorjahr bei den zulassungsfreien Handwerksberufen verzeichnet. Gründungen in diesem Sektor stehen im Ruf, nicht selten aus der Not zu erfolgen, beispielsweise um Arbeitslosigkeit zu vermeiden.
Die energetische Gebäudesanierung ist für Bund, Länder und Gemeinden ein Gewinngeschäft – nicht nur im Sinne des Klimaschutzes. „Jeder Euro an Förderung löst rund neun Euro an Investitionen aus“, stellt Holger Schwannecke im Interview klar. Der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) kritisiert die anhaltende Blockade des Gesetzes zur steuerlichen Förderung der Gebäudesanierung sowie weiterer Vorhaben durch die SPD-regierten Länder im Bundesrat. Die Energiewende brauche Anreize. Die Steuermindereinnahmen durch die Regelung würden 2013 für die 16 Bundesländer zusammen lediglich 57 Millionen Euro betragen.
Auch Bundesländer mit CDU-Regierungsbeteiligung stellten sich quer: In der Frage der Solarförderung hat der Bundesrat jetzt den Vermittlungsausschuss angerufen. Die vorgesehenen Subventions-kürzungen von 20 bis 30 Prozent, die Umweltminister Röttgen (CDU) und Wirtschaftsminister Rösler (FDP) auf den Weg gebracht haben, gehen gerade ostdeutschen Ländern wie Thüringen und Sachsen zu weit. Dort ist die Solarindustrie stark vertreten.