Faszination Handschuh

Erste Ausstellung im neuen Foyer

Erstmalig wurde im neuen Foyer der Handwerkskammer Flensburg eine Ausstellung gezeigt. Präsentiert wurden Fotografien von Gabriele Böcher zum Thema „Handschuhe“, die über Jahre hinweg überwiegend in dänischen Häfen entstanden sind. Kleine Fundstücke, die auf ihre Art faszinieren.

Die Arbeiten ließen viel Raum für Diskussionen und Interpretationen

Helle, hohe Räume mit viel Tageslicht. Der neue Eingangsbereich der Handwerkskammer Flensburg mit seiner Galerie eignet sich in der Tat hervorragend als Ort für Ausstellungen. Und so wurde die Idee zur Premiere mit Fotoarbeiten von Gabriele Böcher geboren. Die Lehrerin für Kunst und Biologie aus Büdelsdorf hat ihre Liebe zur Fotografie in den letzten Jahren entdeckt. Im Fokus der Arbeiten, die nun in der Handwerkskammer erstmalig einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt wurden, standen „Handschuhe“. Nicht irgendwelche, sondern Arbeitshandschuhe.

Bei den 90 verschiedenen Fotomotiven handelte es sich um wirkliche Fundstücke. Die Künstlerin selbst bekannte im Einladungstext zur Eröffnung: „Ich habe sie nicht gesucht, sie haben mich gefunden und das Fotografieren ist zur Sucht geworden. Überall liegen sie herum, haben die Arbeit getan oder nur unterbrochen. Nichts wurde durch mich verändert oder arrangiert und sie sprechen für sich!“ Rund 40 Premierengäste überzeugten sich davon, dass häufig der nähere Blick lohnt und welche Faszination von diesen Zufallsarrangements ausgeht – aus der Kombination von Farbe, Material und Umgebung. Irgendwie hatten alle Handschuhe eine kleine Geschichte zu erzählen.

Präsident Eberhard Jürgensen und auch Hauptgeschäftsführer Udo Hansen gaben im Rahmen der Ausstellungseröffnung ihrer Hoffnung Ausdruck, dass der Premierenausstellung zukünftig noch weitere folgen werden. „Ich denke, dass sich die neuen Räumlichkeiten hervorragend für Veranstaltungen dieser Art eignen“, so Hansen. Mit dem Erstversuch zeigten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer restlos zufrieden. Sicherlich ein gutes Omen für zukünftige Veranstaltungen dieser Art.

Bildnachweis: Haumann

Andreas Haumann