Informationen aus dem Handwerk für das Handwerk

Einmal Kunde – immer Kunde?

Standpunkt

Hansen4 Die bundesweite Imagekampagne des Handwerks läuft nun schon neun Monate. Die Resonanz gerade bei den Zielgruppen – Jugendliche und die breite Bevölkerung insgesamt – ist sehr erfreulich. Was noch fehlt, ist die Sichtbarkeit der Kampagne an den Fahrzeugen und in den Räumlichkeiten der Handwerksbetriebe.

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In punkto Kundenzufriedenheit braucht sich das Handwerk, „Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“, nicht zu verstecken. Das zeigt der gerade veröffentliche „Kundenmonitor Deutschland 2010“, eine brachenübergreifende Benchmarkstudie.

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Mumifizierte Wachsleichen, belastete Böden, mangelnde Wirtschaftlichkeit und veränderte Ansprüche der Menschen: Das Friedhofswesen steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Er hat bereits begonnen - wenngleich noch nicht überall.

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Amrum – Synonym für Erholung in unberührter Natur. Im Sommer begegnen den 2.300 Insulanern täglich an die 10.000 Touristen. Einer steigt ihnen allen aufs Dach: Christian Peters. Zu...

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Handwerk aktuell

Es dürften gern noch mehr sein: Existenzgründer sind in Mecklenburg-Vorpommern dünn gesät. Die Tendenz im Handwerk aber ist viel versprechend. 2011 wuchs im Kammerbezirk Schwerin durch Neugründungen das zulassungspflichtige Handwerk. Voraussetzung in Gewerken wie Betonbauer, Friseur oder Kfz-Techniker ist der Meisterbrief. Die höhere Qualifikation geht oft mit einer langfristigen Perspektive der Betriebe einher. Dagegen wurden weniger Zugänge als im Vorjahr bei den zulassungsfreien Handwerksberufen verzeichnet. Gründungen in diesem Sektor stehen im Ruf, nicht selten aus der Not zu erfolgen, beispielsweise um Arbeitslosigkeit zu vermeiden.
Die energetische Gebäudesanierung ist für Bund, Länder und Gemeinden ein Gewinngeschäft – nicht nur im Sinne des Klimaschutzes. „Jeder Euro an Förderung löst rund neun Euro an Investitionen aus“, stellt Holger Schwannecke im Interview klar. Der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) kritisiert die anhaltende Blockade des Gesetzes zur steuerlichen Förderung der Gebäudesanierung sowie weiterer Vorhaben durch die SPD-regierten Länder im Bundesrat. Die Energiewende brauche Anreize. Die Steuermindereinnahmen durch die Regelung würden 2013 für die 16 Bundesländer zusammen lediglich 57 Millionen Euro betragen.
Auch Bundesländer mit CDU-Regierungsbeteiligung stellten sich quer: In der Frage der Solarförderung hat der Bundesrat jetzt den Vermittlungsausschuss angerufen. Die vorgesehenen Subventions-kürzungen von 20 bis 30 Prozent, die Umweltminister Röttgen (CDU) und Wirtschaftsminister Rösler (FDP) auf den Weg gebracht haben, gehen gerade ostdeutschen Ländern wie Thüringen und Sachsen zu weit. Dort ist die Solarindustrie stark vertreten.