Informationen aus dem Handwerk für das Handwerk

Wirtschaftskrise ade?

Standpunkt

Gluecklich7 Endlich wieder gute Nachrichten! Den Medien entnehmen wir: Die Wirtschaft ist jetzt auf Wachstumskurs. Die Stimmung bessert sich. Laut ARD glauben bereits über 50 %, dass es „mit der Wirtschaft wieder bergauf geht“ und dass „die wirtschaftliche Lage in einem Jahr besser sein wird“.

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Im Krisenjahr 2009 haben sich die mehr als 975.000 Handwerksbetriebe in Deutschland als wichtiger Stabilitätsfaktor der Wirtschaft erwiesen. Obwohl auch das Handwerk Umsatzeinbußen zu verkraften hatte, fiel der...

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Was sind das für Leute, die ihre Immobilien auf Vordermann bringen lassen? Eine Studie gibt überraschende Antworten. Warum die energetische Sanierung von Wohneigentum klug ist, hat sich inzwischen...

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Kontakte geknüpft, Erfahrungen gesammelt und viel gelernt: Während ihrer Dachdeckerlehre machte Joanna Wesolowska ein dreiwöchiges Praktikum in dem kleinen andalusischen Ort Barrio-Monachil.

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Handwerk aktuell

Es dürften gern noch mehr sein: Existenzgründer sind in Mecklenburg-Vorpommern dünn gesät. Die Tendenz im Handwerk aber ist viel versprechend. 2011 wuchs im Kammerbezirk Schwerin durch Neugründungen das zulassungspflichtige Handwerk. Voraussetzung in Gewerken wie Betonbauer, Friseur oder Kfz-Techniker ist der Meisterbrief. Die höhere Qualifikation geht oft mit einer langfristigen Perspektive der Betriebe einher. Dagegen wurden weniger Zugänge als im Vorjahr bei den zulassungsfreien Handwerksberufen verzeichnet. Gründungen in diesem Sektor stehen im Ruf, nicht selten aus der Not zu erfolgen, beispielsweise um Arbeitslosigkeit zu vermeiden.
Die energetische Gebäudesanierung ist für Bund, Länder und Gemeinden ein Gewinngeschäft – nicht nur im Sinne des Klimaschutzes. „Jeder Euro an Förderung löst rund neun Euro an Investitionen aus“, stellt Holger Schwannecke im Interview klar. Der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) kritisiert die anhaltende Blockade des Gesetzes zur steuerlichen Förderung der Gebäudesanierung sowie weiterer Vorhaben durch die SPD-regierten Länder im Bundesrat. Die Energiewende brauche Anreize. Die Steuermindereinnahmen durch die Regelung würden 2013 für die 16 Bundesländer zusammen lediglich 57 Millionen Euro betragen.
Auch Bundesländer mit CDU-Regierungsbeteiligung stellten sich quer: In der Frage der Solarförderung hat der Bundesrat jetzt den Vermittlungsausschuss angerufen. Die vorgesehenen Subventions-kürzungen von 20 bis 30 Prozent, die Umweltminister Röttgen (CDU) und Wirtschaftsminister Rösler (FDP) auf den Weg gebracht haben, gehen gerade ostdeutschen Ländern wie Thüringen und Sachsen zu weit. Dort ist die Solarindustrie stark vertreten.