Trendwende auf dem Ausbildungsmarkt

„Bündnis für Ausbildung“

Erstmals seit Jahren gibt es in diesem Jahr mehr Ausbildungsplätze als Bewerber.

Bernd Eichner, Vizepräsident der Handwerkskammer Schleswig-Holstein (sitzend), bei der Unterzeichnung mit Bildungsminister Ekkehard Klug (2. v. re.).
Der schleswig-holsteinische Bildungsminister Ekkehard Klug geht davon aus, dass eine weitgehend stabile Ausbildungsbereitschaft und rückläufige Bewerberzahlen den Wettbewerb um gute Azubis weiter anfachen werden. Zugleich suchten viele Jugendliche intensiv nach einem Ausbildungsplatz. „Den Schülerinnen und Schülern rate ich: Suchen Sie sich rechtzeitig mehrere Berufe aus, für die Sie sich interessieren. Berücksichtigen Sie das breite Spektrum mit auch vom ursprünglichen Wunschberuf abweichenden Ausbildungsangeboten“, so Klug bei der Unterzeichnung des „Bündnis für Ausbildung 2010“.

Die am Bündnis beteiligten Partner – Landesregierung, Wirtschaftsverbände, Kammern, Gewerkschaften, Arbeitsverwaltung und die Kommunen – bekräftigten ihre enge Zusammenarbeit. „Auch in diesem Jahr verfolgen wir das hochgesteckte Ziel, allen ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen Jugendlichen ein Ausbildungs- oder Qualifizierungsangebot zu unterbreiten“, sagte der Minister.

Dazu wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Ausbildungs- und Berufsreife vereinbart, die über die Zusammenarbeit von Schulen und Betrieben sowie über das Handlungskonzept „Schule & Arbeitswelt“ präventiv in der Schule ansetzen. Dazu gehörten das u. a. von den Handwerkskammern initiierte Projekt „Regionale Fachberatung Schule und Betrieb“.

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Ulf Grünke