GRUSSWORT DES PRÄSIDENTEN
Handwerkskammer Schwerin
Liebe Handwerkskolleginnen
und -kollegen,
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Wir stehen dabei mit vielen im Wettbewerb, denen es ganz genauso geht. Für diesen Wettbewerb müssen wir uns rüsten und unsere Rahmenbedingungen im Handwerk so anpassen, dass wir nicht nur in wirtschaftlicher, sondern auch in personeller Hinsicht gut aufgestellt bleiben. Wir müssen den Anpassungsprozess an andere Bundesländer beschleunigen.
Geld ist dabei nicht alles, sonst hätten in den vergangenen Jahren alle jungen Leute unser Land verlassen. Vielen ist das soziale Umfeld wichtiger, das Eingebunden sein in eine vertraute und verlässliche Struktur, das Arbeiten da, wo man auch gerne lebt. In dieser Hinsicht kann unser Handwerk im Land sicherlich hoch punkten. Trotzdem werden wir an vielen Stellen nachbessern müssen, um uns noch attraktiver zu machen für die immer weniger werdenden Auszubildenden und Fachkräfte im Land.
Die demografische Entwicklung wird zwangsläufig auch dazu führen, dass sich unsere noch vergleichsweise hohe Betriebsdichte an das Niveau von Schleswig-Holstein, Niedersachsen oder Hamburg anpassen wird. Für Betriebe und Beschäftigte ist dabei sicher nicht von Nachteil, wenn zukünftig immer mehr lange und teure Wege in andere Bundesländer entfallen können, weil es in der eigenen Region genug zu tun gibt. Auch für die Mitarbeiter macht es die Arbeit bei uns attraktiver, wenn sie nicht derart viele Stunden auf Autobahnen verbringen müssen, sondern zeitig zum regulären Feierabend bei ihren Familien sein können.
Bei Diskussionen über die Zukunft unseres Landes entsteht manchmal der fatale Eindruck, wir würden in eine demografische Sackgasse steuern. Wir sollten uns dieser pessimistischen Sicht nicht anschließen, denn wir haben das Heft des Handelns in der Hand. Den notwendigen Strukturwandel im Land können wir Handwerker aktiv mitgestalten, indem wir uns in unseren Kammern, Innungen und Verbänden engagieren, um unsere Betriebe zukunftsfest zu machen und gemeinsam mit der Landesregierung die richtigen Weichen in der Wirtschaftspolitik zu stellen.
Ganz egal, ob wir eine Krise hatten, haben oder sie vor uns steht, wir werden sie mit den Tugenden des Handwerks meistern. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, Ihren Beschäftigten, Auszubildenden und Ihren Familien ein besonders gutes und erfolgreiches Jahr 2012.
Ihr
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Peter Günther,
Präsident der
Handwerkskammer Schwerin
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